Das Juniorstudium 2014

von Nadine Schwegel, Eva Schapiro

 

Das Juniorstudium


Im Rahmen des Seminarfachs am SPG durften dieses Jahr wieder einige Schüler zwei Monate lang am Juniorstudium der FH Zweibrücken teilnehmen.
Das bedeutete für die Schüler, dass sie für die Dauer des Wintersemesters an der FH eingeschrieben waren, dass ein Assistent der Uni ihren Seminarfachunterricht übernahm und dass sie einen Tag an der Abteilung Mikrosystemtechnik der FH verbringen durften. In den Seminarfachstunden wurde ihnen das beigebracht, was die Studenten in derselben Zeit an der Fachhochschule durch Vorlesungen und Eigenarbeit erwarben.
Am Ziel dieses Unternehmens stand die Klausur des Wintersemesters 2013/2014, an der die 16 Schüler am 25. Januar teilnahmen.



Die Klausur


„Um 10 Uhr ist Treffpunkt an der FH.
Mitzubringen sind der Studentenausweis, Stifte in verschiedenen Farben und ein Kugelschreiber.“
So lautete in etwa die Ansage des Assistenten der FH, der die teilnehmenden Schüler betreute.



Bis auf eine Ausnahme traten an dem Samstagmorgen auch alle für die Klausur an.
In dem großen Hörsaal, dem Audimax, eine Klausur zu schreiben war ungewohnt, aber als es Zeit war, abzugeben, waren die Schüler des SPG bereits wieder im Vorraum versammelt.
So mancher Schüler erinnerte sich an die eine Aufgabe, die er nicht lösen konnte, aber im Großen und Ganzen konnte man zufriedene Gesichter erkennen.

 

MST-Tag an der FH Zweibrücken


Bereits in der Woche vor der Klausur durften die Juniorstudenten sehr, sehr saubere Fachhochschulluft schnuppern, denn zwei der Stationen, die in Gruppen besucht wurden, befanden sich im Reinraum der Mikrosystemtechnik.


Erst einmal angekommen wurden alle Teilnehmer über die Sicherheitsvorschriften belehrt. Danach ging es in Gruppen zu den einzelnen Stationen.
Es sollten Heizelemente hergestellt werden.


Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Anzüge anzuziehen, ging es für die Schüler sofort zur ersten Station im Reinraum. Ihnen wurde gezeigt, wie in einem Vakuum ein Wafer, einem Träger für die späteren Heitzelemente, mit einer hauchdünnen Schicht Aluminium beschossen wurde.


An Station 1 wurde auch mit einem Messapparat demonstriert, wie wenig Staub in der innersten Abteilung der zwiebelartig aufgebauten Laboren in der Luft war.
Danach ging es zu anderen Reinraumbereich, wo durch Ätzen ein Teil der Beschichtung wieder entfernt wurde, um die Struktur des Heizelementes zu formen.

Nach einer kurzen Mittagspause in der Kantine ging es weiter zu Station 3, außerhalb der Reinräume. Sie lernten dort die Aufbau- und Verbindungstechnik kennen. Dabei bauten sie ein Heizelement zusammen, indem sie es Mithilfe von Drucksensoren löteten.
In Station 4 wurde schließlich der Unterschied zwischen a) einem Rasterelektronenmikroskop und b) einem optischen Mikroskop erklärt:
a) 3D Ansicht mit x-, y-, und z-Achse; mehrere Ebenen sind sichtbar, es ist schwarz-weiß; je mehr Elektronen vorhanden sind, werden sie weiß angezeigt und wenn nur wenige sichtbar sind, schwarz. Es gibt im Vergleich zu b) mehr Softwaremöglichkeiten, beispielsweise kippen/drehen.
b) 2D Ansicht mit x-, und y-Achse; es ist nur eine Ebene scharf sichtbar, dafür werden Farben angezeigt.